Steigende Rohstoffpreise –
warum Vertrieb jetzt wichtiger wird
(Lesedauer: ca. 50 sek.)
Steigende Rohstoffpreise werden in vielen Unternehmen zunächst als Einkaufsproblem betrachtet. Aluminium, Stahl oder Kupfer verteuern sich, Kalkulationen geraten unter Druck und Einkaufsabteilungen versuchen, Kostensteigerungen abzufedern. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich häufig ein anderes Bild.
Steigende Kosten werden erst dann wirklich zum Problem, wenn sie im Markt nicht sauber argumentiert und im Vertrieb nicht aktiv gesteuert werden. Gerade im projektorientierten Geschäft wird in solchen Situationen sichtbar, wie belastbar Vertriebsstrukturen tatsächlich sind.
Wenn Rohstoffpreise steigen, entstehen schnell typische Effekte:
- Angebote bleiben lange offen
- Preisargumentationen sind unsicher
- Angebotsverfolgung erfolgt nur sporadisch
- Vertrieb reagiert statt aktiv zu agieren
In stabilen Märkten fällt das oft kaum auf - In volatilen Märkten dagegen sehr schnell.
Steigende Rohstoffpreise wirken deshalb wie ein Vergrößerungsglas für Vertriebsstrukturen.
Sie zeigen, ob Vertrieb "lediglich Angebote" schreibt – oder ob er aktiv steuert, argumentiert und Ergebnisse sichert.
Drei Faktoren werden dabei besonders entscheidend: aktive Angebotsverfolgung, klare Preisargumentation und aktiver Vertrieb. Wenn diese Faktoren zusammenwirken, lassen sich steigende Kosten im Markt besser argumentieren und Margen stabilisieren. Fehlen sie, geraten Marge und Ergebnis schnell unter Druck.
Fazit
Steigende Rohstoffpreise sind nicht nur eine Herausforderung für Einkauf und Kalkulation.
Sie zeigen vor allem, wie stabil Vertriebsstrukturen wirklich sind.
Denn der Unterschied liegt selten im Markt.
Er liegt im Vertrieb.
NEWS:
(Lesedauer ca. 45 sek..)
03. Februar 2026
Arbeitszeiterfassung 2026 – was Betriebe jetzt wirklich wissen sollten
Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung ist weiterhin ein Thema – allerdings oft missverstanden. Für Handwerks-, Großhandels- und Industriebetriebe gilt:
Arbeitszeit ist nicht gleich abrechenbare Zeit.
Regiestunden, Projektzeiten oder Kundenabrechnungen ersetzen keine vollständige Arbeitszeiterfassung. Erfasst werden müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit – personenbezogen und nachvollziehbar.
Die Form ist offen – die Pflicht nicht.
Ob Excel-Liste, Papier, Terminal oder App: Entscheidend ist nicht das Tool, sondern dass die Zeiten vollständig und individuell erfasst werden. Ein App-Zwang besteht aktuell nicht.
Außendienst, Provision und Vertrauensarbeitszeit sind keine Ausnahmen.
Auch bei provisionsabhängiger Vergütung oder Vertrauensarbeitszeit bleibt die Erfassung erforderlich. Vergütung und Arbeitszeit sind rechtlich getrennte Themen.
Zeitdeckelung ist kritisch.
Pauschale Obergrenzen („bitte nur 40 Stunden erfassen“) oder nachträgliches Kürzen von Zeiten gelten als problematisch. In der Praxis führt das eher zu Risiken als zu Entlastung.
Bewährt haben sich einfache Lösungen.
Viele Betriebe arbeiten erfolgreich mit:
- täglicher Selbsterfassung durch Mitarbeitende
- Plausibilitätsprüfung statt Minutengenauigkeit
- klarer Trennung zwischen Arbeitszeit und abrechenbarer Leistung
Fazit:
Wer Arbeitszeiten sachlich erfasst, Abweichungen klärt und nicht „korrigiert“, ist in der Regel gut aufgestellt – auch ohne komplexe Systeme.
Hinweis: Die dargestellten Punkte dienen der allgemeinen Einordnung und ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung.
Das Jahresende ist ein guter Moment, um innezuhalten.
Diese kurze Geschichte ist eine persönliche Einordnung dessen,
was Führung, Orientierung und Verantwortung in bewegten Zeiten bedeuten können.
NEWS:
(Lesedauer ca. 0:45 min.)
ab 01.11.2025
Finanzmanagement – Kaufmännische Führung in kritischen Situationen
Viele Unternehmen spüren den Druck – doch zu oft wird zu lange gewartet: Unsichere Liquidität, verzögerte Abschlüsse und mangelnde Transparenz in Finanzprozessen können schnell zu existenziellen Risiken führen.
Ob Sanierung, Unternehmensnachfolge oder Personalengpässe im Finanzbereich – wenn diese Themen nicht frühzeitig angegangen werden, gefährden sie nicht nur die wirtschaftliche Stabilität, sondern das gesamte Unternehmen.
Darum biete ich ab November 2025 zusätzlich professionelle kaufmännische Führung an – in Kooperation mit einem erfahrenen Finanzexperten, der auf über 30 Jahre Erfahrung in Buchhaltung, Controlling und HGB-Abschlüssen zurückblickt.
Typische Problemfelder, die häufig zu spät adressiert werden:
- Verzögerte Monats- und Jahresabschlüsse mit Risiken für Finanzierung und Steuerbehörden
- Ineffiziente Liquiditätssteuerung, die Zahlungsfähigkeit bedroht
- Fehlende oder veraltete Berichts- und Planungsprozesse
- Unklare Zuständigkeiten bei externen Prüfungen und Behörden
- Herausforderungen bei Übergabe- und Nachfolgeprozessen
- Lange Abrechnungszeiträume, z. B. bei laufenden Bauprojekten, erschweren die Quartalsplanung
- Unzureichendes Forderungsmanagement: Offene Rechnungen werden nicht konsequent eingetrieben, was Liquiditätsengpässe verursacht
- Dezentrale Einkaufstrukturen mit „Maverick Buying“ führen zu unnötigen Kosten und Ineffizienzen.
Wenn Sie diese Herausforderungen erkennen, ist es jetzt an der Zeit zu handeln. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihr Unternehmen finanziell stabil bleibt und die Weichen für eine sichere Zukunft gestellt werden.
Mehr Informationen finden Sie unter Meine Leistungen.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
NEWS
(Lesedauer ca. 1:15 min.)
25. Juli 2025
Ziele setzen ist der Anfang – Erfolg braucht Taten
Struktur. Fokus. Wachstum.
In meinem kompakten Strategieworkshop bringen wir Ihr Vertriebsteam in nur 7 Stunden und 7 Minuten auf den Punkt – mit klarer Orientierung, relevanten Insights und sofort umsetzbaren Ergebnissen. So entfesseln Sie das volle Potenzial Ihres Vertriebs, ohne Zeit in endlosen Diskussionen zu verlieren.
Ihr Vertrieb steckt voller Chancen – ich zeige Ihnen, wie Sie diese aktiv nutzen und zielgerichtet vorankommen. Gemeinsam schaffen wir Klarheit bei Zielkunden, Marktsegmenten und Vertriebsprozessen. Strategisches Denken trifft auf operative Erfahrung – hands-on, lösungsorientiert und messbar wirksam.
Was Sie erwartet:
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Worauf es heute ankommt:
Erfolg im Vertrieb entsteht durch das Zusammenspiel von Mut, klarer Haltung und nachhaltiger Kundenpflege.
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NEWS
(Lesedauer ca. 0:15 min.)
30. Juni 2025
Nachfrage nach Wirtschaftsmediation steigt spürbar
Die Nachfrage nach Wirtschaftsmediation wächst kontinuierlich. Immer mehr Unternehmen setzen auf schnelle, vertrauliche und kosteneffiziente Lösungen, um Konflikte außergerichtlich zu klären – besonders in Bereichen wie Bau, Technischer Gebäudeausrüstung (TGA) und Projektmanagement.
Studien zeigen, dass Konflikte hohe Kosten verursachen: Bis zu 20 % der Personalkosten können durch ungelöste Konflikte verloren gehen, zusätzlich entstehen erhebliche Projektverluste. Wirtschaftsmediation hilft Unternehmen, diese Herausforderungen effektiv zu bewältigen.
Mehr Hintergrund und praktische Tipps finden Sie in meinem aktuellen Blogbeitrag:
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11. Juni 2025
Seit Januar 2025: Arbeitsverträge digital möglich – aber nicht für alle Handwerksbetriebe
Was sich mit dem Bürokratieentlastungsgesetz IV ändert – und wer weiterhin Papier braucht
Ab dem 1. Januar 2025 dürfen viele Arbeitsverträge rechtswirksam in Textform abgeschlossen werden – das bedeutet: kein Ausdruck, keine Unterschrift mehr nötig, sondern zum Beispiel ein PDF per E-Mail reicht aus. Möglich wird das durch das neue Bürokratieentlastungsgesetz IV (BEG IV), das darauf abzielt, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von unnötigem Verwaltungsaufwand zu entlasten.
Was künftig erlaubt ist
Für die meisten Unternehmen gilt ab 2025:
- Arbeitsverträge dürfen digital abgeschlossen werden
- Auch wesentliche Arbeitsbedingungen können in Textform (PDF, E-Mail, etc.) übermittelt werden
- Die Übermittlung muss zugänglich, druckbar und speicherbar sein
- Ein Empfangsnachweis (z. B. Lesebestätigung) wird empfohlen
Das bedeutet eine deutliche Vereinfachung für den Büroalltag – insbesondere für mobile Teams, dezentrale Standorte und Betriebe, die bereits digital arbeiten.
Aber: Nicht alle Handwerksbetriebe profitieren
Achtung für Unternehmen im Handwerk: Für bestimmte Branchen mit hohem Risiko für Schwarzarbeit bleibt die Papierform mit Originalunterschrift verpflichtend.
Dazu gehören:
- Baugewerbe
- Gebäudereinigung
- Fleischwirtschaft
Ebenso gilt: Befristete Arbeitsverträge (außer im Zusammenhang mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze) müssen weiterhin schriftlich erfolgen – mit Originalunterschrift auf Papier.
Fazit für Handwerksbetriebe
Für viele Handwerksbetriebe bietet das neue Gesetz ab 2025 echte Erleichterungen – aber nur, wenn sie nicht zu den ausgenommenen Branchen gehören. Wer z. B. im Ausbaugewerbe, in der SHK-Branche oder als Elektrohandwerksbetrieb tätig ist, kann künftig von digitalen Vertragsabschlüssen profitieren – und damit Zeit und Ressourcen sparen.
Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Information. Für verbindliche Auskünfte oder eine rechtliche Prüfung Ihrer individuellen Situation wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte Rechtsberatung, z. B. Ihre Handwerkskammer oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.
Auf Wunsch kann ein Erstgespräch mit einem kooperierenden Fachanwalt organisiert werden.
Die rechtliche Beratung erfolgt ausschließlich durch den Rechtsanwalt.
Bitte kontaktieren Sie mich bei Bedarf, um eine entsprechende Vermittlung zu veranlassen.